Musik und Instrumente

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Kaffee und Kuchen mit Musik genießen

Auch in der Musikbranche verändert sich das Geschäft in rasender Geschwindigkeit. Hier ist allein die Musik nicht mehr das große Geschäft. Starbucks als Global Player im Kaffeegeschäft hat es vorgemacht und haben den Musik Markt für sich entdeckt und verkaufen neben Kaffee und Kaffee-Zubehör auch Musik auf CDs seit 1999, unter dem eigenem Label „Hear Music“. Bisher war Starbucks nur im Amerikanischen-Markt in Sachen Musik mit dabei.

 

Musik Hits zum täglichen Kaffee

 

Neben dem Onlinehandel können die Kunden auch Musik in verschiedenen Filialen downloaden oder auf CDs brennen. Zusätzlich bietet Starbucks auch eigene Compilations an, denn Musik war schon immer ein Bestandteil der neuen Coffee-Shop-Kultur.

Kaffee und Musik

Kaffee und Musik

Woher kommt die neue Coffee-Shop-Kultur?

Anders als die Kaffeehaus-Tradition in Europa sind die ersten Coffee-Shops in den USA entstanden. Coffee-to-go, d. h. einen großen Becher Cappuccino oder Caffe Latte an einem Kiosk oder in einem Shop holen und den Kaffee auf dem Weg zur Arbeit oder beim Shopping genießen. Das hat es bei uns zuvor nicht gegeben, doch mittlerweile ist der frische Kaffee im Thermobecher, auf dem Weg zur Arbeit – ein Must-have.

Im Gegensatz zu den Briten tranken die Amerikaner schon von jeher Kaffee, doch erst Reisen nach Europa zeigten, dass es noch etwas anderes als das dort bisher bekannte dünn gebrühte Getränk gab. Der erste Coffee-Shop „Starbucks“ wurde im April 1971, von den Studienfreunden Gerald Baldwin, Gordon Bowker und Zev Siegl aus San Francisco, in Seattle eröffnet. Nach zwölf Jahren gab’s dort dann neben Kaffeebohnen erstmals auch frischen Espresso. Vorbild waren die Espressobars in Italien.

Coffee-Shops der großen Ketten sind modern eingerichtete Lokale, die alle Varianten von Kaffee in feiner Qualität bieten. Neben einem Take-away-Tresen gibt’s auch bequeme Plätze, häufig mit Sofas zum längeren Bleiben. Die Auswahl ist klein, aber fein und bietet die wichtigsten Varianten von Caffe Latte über Latte Macchiato bis Cappuccino in verschiedenen Größen bis super-size. Das kennen wir doch von irgendwoher! Und das Wichtigste: Der Service ist immer sehr schnell.

Mit Sirupen, wie etwa Karamell, Kokosnuss oder Macadamia-Schokolade und Gewürzen kann man seinen „Coffee“ noch beliebig verfeinern. Das zieht die Teenager und Twens in die modernen Shops. Dazu gibt’s, typisch amerikanisch, Cookies, Doughnuts, Brownies oder Muffins. Mittags sind Sandwiches der Schlager.

Dieses Konzept eroberte ab 1996 die ganze Welt mit dem ersten Shop in Tokio. Um 2000 startete die Expansion in Europa. Mittlerweile gibt es 25.000 Shops weltweit. Mit dieser neuen Kultur haben auch die Jugendlichen Kaffee wieder für sich entdeckt. In ganz Deutschland finden sich inzwischen vor allem in städtischen Bereichen rund 250 solcher Coffee-Shops.

Gittarrenusik zum entspannen

Gitarrenmusik – Die richtige Musik bringt ein gutes Lebensgefühl.

Die Wiege der Coffee Shops

Seit der Boston Tea Party, die 1773 den Auftakt zum Unabhängigkeitskrieg gegen die britische Krone bildete, hat Tee in den USA nur wenige Anhänger. Die rastlose Nation ist mit Kaffee groß worden. Ob beim Bau der transkontinentalen Eisenbahnstrecken oder der Wolkenkratzer von Manhattan, Kaffee ließ die Amerikaner niemals müde werden. Er wird Tag und Nacht getrunken, zu Hause, im Büro und im Auto: Life just doesn’t work without coffee! Reisende aus Europa, die noch vor zwanzig Jahren durch die Vereinigten Staaten fuhren, waren allerdings nicht gerade begeistert, was ihnen als Kaffee angeboten wurde. Vom -refill coffee- aus Glaskannen, wie man ihn in den typischen Drive-Inns entlang der Highways serviert, durfte man sich zwar unbegrenzt nachschenken, aber das erschien wenig reizvoll. Denn die dünne, aus Kaffeemaschinen getröpfelte und oft lange Zeit warm gehaltene braune Brühe konnte sich mit den in Europa gewohnten Kaffeequalitäten in keiner Weise messen. Wer frischen Kaffee bestellte, bekam mitunter einen Becher mit Instant serviert. Doch wo ein Mangel herrscht, ist auch eine Marktlücke. Schließlich hatten die Amerikaner als Touristen in Venedig, Paris und Wien die Vorzüge frisch gebrühten Kaffees schätzen gelernt. Und so setzte sich in den 8Oer-Jahren eine regelrechte Kaffeerevolution in Gang: weg von der lauwarmen Langeweile hin zum frisch gebrühten Geschmackserlebnis.

Espressobars als Vorbild

Geburtsort der Coffee Shops made in USA war Seattle. Die quirlige Metropole im Bundesstaat Washington im Nordwesten des Landes ist nicht nur ein Mekka für Computerfreaks und Naturliebhaber; hier gibt es auch gute Restaurants und ein aufgeschlossenes junges Publikum. 1971 eröffnete Starbucks den ersten Coffee Shop im Herzen von Seattle, wo aber zunächst nur Kaffeebohnen verkauft wurden. Das änderte sich zwölf Jahre später, als der dynamische Topmanager Howard Schultz zu Starbucks stieß und sein Konzept einer neuen amerikanischen Espressokultur in Seattle erprobte. Mit großem Erfolg, wie sich heute sagen lässt. Schon 1985 übernahm der visionäre Bill Gates des Kaffees das Unternehmen und inzwischen ist Starbucks zu einem Kaffeeimperium aufgestiegen – mit jährlichen Wachstumsraten von bis zu 25 Prozent und weltweit mehr als 7000 Coffee Shops und Verkaufsstellen. Das Unternehmen ist auf dem besten Weg, zu einem globalen Symbol des American Way of Life zu werden – ähnlich wie Coca Cola und McDonalds.

Musik und Kaffee ist der neue Lifestyle

Musik Lifestyle

Lifestyle

Was ist anders an dieser neuen amerikanischen Art, Kaffee zu verkaufen und zu genießen? Zunächst einmal ist der Coffee Shop ein Lokal, das die Elemente einer Bar, eines Ladens und einer Raststätte in sich vereint. Die Qualität der verwendeten Kaffeebohnen, die aufwändige Röstung in der Trommel und die mit Hightech Espressomaschinen gebrauten Kaffees sind dem italienischen Vorbild sehr nahe. Aber anders als in Europa setzt man auf Vielfalt. Die normale Tasse Kaffee wird in den Coffee Shops nur selten bestellt. Was die Twens und Teenager in die neuen Espressobars zieht, sind die Mixgetränke: Kaffee mit Eis, mit Sirup als Geschmacksbeibabe oder mit viel geschäumter Milch. Die Qual der Auswahl ist groß. Den Insider erkennt man daran, ob er seinen Latte regulär ordert oder in einer vom Aromasirup bestimmten Geschmacksrichtung, mit viel oder wenig Espresso, mit Vollmilch oder fettarm. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, den amerikanischen Konsumenten ist keine Geschmacksvariation zu wild: Auch Latte-Kombinationen mit Eierlikör-Banane, Orange-Karamell oder Ingwer und hawaiianischer Kona-Kaffee mit Macadamia-Schokoladen-Aroma sind heiß begehrt. Der Kaffee wird meist in drei Größen – small, medium und large – angeboten. Viele nehmen ihn nur im Vorübergehen in wärmeisolierten Pappbechern mit – daher der Ausdruck „coffee to go“.

Auf der Theke häufen sich die schnell verzehrbaren Speisen, für die man kein Besteck braucht: Schoko-Muffins statt Sahnetorten, Bagels statt Berliner und eine bunte Auswahl an frischen Sandwiches. Wer Süßes liebt, kann außerdem Cookies und Brownies knabbern und Doughnuts mit Haselnüssen probieren. Neben Geschirr und Tassen offerieren die Coffee Shops auch Produkte, die zum neuen Trend passen: Kaffeegebäck, Schokolade, Literatur und Musik-CDs.

Musik ist ein Lebensgefühl

Gitarrenmusik – Musik ist ein Lebensgefühl

Das zweite Wohnzimmer

Manche Coffee Shops sind mit bequemen Sesseln und Sofas ausgestattet, die Bedienung drängelt nicht zur Eile. Für viele Amerikaner ist der Coffee Shop schon eine Art zweites Wohnzimmer: Ein durchschnittlicher Starbucks-Kunde kommt heute etwa 18 Mal im Monat an die Koffein-Tankstelle. Seit der Yuppie-Ära der 90er-Jahre kamen und kommen die Coffee Shops dem Bedürfnis der jungen Männer und Frauen entgegen, in einer lockeren Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen. Viele Shops bieten die Möglichkeit, billig im Internet zu surfen oder kostenlos Zeitungen zu lesen. Man kann auch seinen Laptop mitbringen oder einfach nur bei einem Kaffee abschalten – während draußen die hektische Welt weitergeht.

Dezember 28, 2017     0 Comments   , , ,